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La 21 Division

Einleitung


Eine Einleitung


 
Die 21 Divisionen sind ein Konglomerat aus indigen-karibischen, afrikanischen und europäischen Elementen und deren religiösen Vorstellungen.

Die 21 Divisionen, ist primär eine Tradition der Heilung. Die Techniken sind so weitreichend und verschieden wie die Praktizierenden selbst. Sie reichen von Handauflegen, Kräutertherapien bis hin zu verschiedenen spirituellen Therapien und Begegnungen mit spirituellen Kräften, den misterios, die dem Suchenden helfen wieder in  das kosmische Gleichgewicht zu kommen.  

Die misterios sind die Basis dieses spirituellen Weges. Sie sind diejenigen Kräfte, welche die Verbindung zum Göttlichen darstellen. Die misterios bestehen aus einer unzählbaren Anzahl von Geistwesen, deren Ursprünge in Afrika, der Karibik und aus  in Europa zu suchen sind.



 

Geschichte


Durch den Sklavenhandel im 16. Jahrhundert brachten afrikanische Sklaven ihre Gottheiten und religiösen Vorstellungen in die "neue Welt" mit. Um ihre Religion und Gottheiten zu schützen, "versteckten" sie die Geister und Gottheiten „hinter“ den katholischen Heiligen. Dazu eignete sich das katholische Christentum sehr gut, da sie mit ihrer reichen Bilderwelt und den Heiligen einiges an Symbolwelten mitbrachten.

Ebenso floss das Gedankengut der jeweiligen indianischen Bevölkerung mit ein. Dadurch entstanden neue, mit unterschiedlichem Gedankengut vermischte, Religionen und spirituelle Wege.
In Haiti und der Dominikanischen Republik der Vodu,  in Brasilien Candomble und Umbanda, in Kuba die Santeria, sowie viele andere Richtungen die unter den Namen wie Macumba, Obeah, Quimbanda, Palo, Shango uvm. bekannt sind.

Im 19. Jahrhundert wurde auch der europäische Spiritismus  (Allan Kardec) wichtig für diese spirituellen Disziplinen. Auch vom Spiritismus übernahm man vieles aus, ergänzte ihn jedoch mit eigenem Gedankengut, Ritualen, Handlungen und Ansichten.

Afrokaribische Religionen sind auch heute noch im Wandel. Manche besinnen sich wieder auf ihre afrikanischen Wurzeln, andere übernehmen weiterhin neue Elemente um den jeweiligen Weg in der Gegenwart präsent werden zu lassen.